Kann ein PC-Flieger real einen Flieger landen?

  • Helmut,


    es gibt in den Fliegern auch Checklisten die man sich anschauen kann. Und es kommt drauf an in welcher "Tiefe" man fleigen will. Ich fliege jetzt seit ein paar Monaten wieder. Und alles mit der Hand am Arm. Kein AP, kein ILS, kein großartiger Flugplan. Entweder orientiere ich mich beim VFR an bekannten Landmarken in bekannten Gegenden oder per IFR reicht mir die Karte die ich einblenden kann. Persönlich reicht mir das. Es gibt aber Mitflieger, die brauchen jeden Knopf und fleigen nicht los, ohne dass das Non smoking Schild und Fasten Seatbelt leuchtet. Jeder wie er mag.


    Gruß


    Wolfgang

    Intel I7 12700 k

    ROG Strix Z690-F Gaming WIFI

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    Geforce RTX 3060 TI

    1 TB Samsumg M2

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  • Hallo Helmut,


    manch einer möchte eben genauso alles vollziehen wie ein echter Pilot.

    Eventuell kommt man ja auf dem Flug nach "Malle" in die Verlegenheit, das Pilot und Co. ausfallen.

    Dann kann man ja einspringen und den Flieger runterbringen. ;)

    Gruß Werner


    ASRock B560 Pro4; Intel Core i5 - 11600KF, 6x3,9 GHz ; Arctic Freezer 34, 150W

    750W AZZA , 80+Bronze

    NVIDIA GeForce RTX3060 Gaming X 12GB; A.-Speicher: 32GB

    2x SSD Kingston SNVS 500G; 1x Crusial CT2000

    Windows 11 Home ; 125 Mbit/s ; VDSL 250

    Monitor: Samsung UE32F5070SSXZG

    Thrustmaster TCA-Sidestick ; TCA Q-Eng 1&2


    Flieg nie in eine Wolke rein, es könnt schon jemand drinne sein :thumbup:

  • Dann kann man ja einspringen und den Flieger runterbringen. ;)

    Um Himmels willen, besser nicht :S

  • Namd Werner o/

    In dem Fall dürften die Flugbegleiter übernehmen, und sich Dank ihrer Schulung zu helfen wissen... z.B. den Boden anfunken und dann anleiten lassen.


    In der Praxis wird man eher selten bis nie einen Aufruf in der Kabine hören: "Ist hier ein Pilot unter uns?" :D

    Immerhin handelt es sich um Firmeneigentum, und das sollen in erster Linie Firmenangehörige kaputtmachen, und nicht die Fluggäste. :>

    Ehem.. ich meine natürlich das geschulte und trainierte Personal der Firma kümmert sich auch in Notfallsituationen, und bekommt dann gesagt wie man das mit dem auto-land macht. : )



    Namd Helmut,


    die Dokumentation zu den Microsoft-Flightsim-Versionen sind immer dünner geworden, bis sie schließlich mit dem FS2002 komplett eingespart wurde:

    Beim FS2000 lag noch ein dickes Buch dabei. (Microsoft Press)

    Beim FS2002 nur ein dünnes Heftchen. Man konnte aber Dokumentation nachkaufen. (Etwa vom CYBEX-Verlag)

    Beim FS2004 genauso. (Auch CYBEX-Verlag)

    Beim FSX genauso (z.B. von DATA BECKER "Pilotenschule Flight Flugsimulator X")

    Beim FS2022 gibt es in der Standard-Version nur ein Faltheftchen, in der PremiumDeluxe-Variante das Faltheftchen, und ein Buch, das die Features der Premium-Deluxe-Version näher beschreibt.. ansonsten sieht es da [Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.], wie schon gesagt wurde.


    Die Zeit der gedruckten Dokumentationen scheint vorbei zu sein..

    Bereits im Jahre 2004 schaute man mich in der Buchhandlung schon schief, dann SEHR schief und dann höchst fragend an.... ein Buch zu... WAS??? Flugsimulator?? Ham wir nicht.

    Als ich dann die ISBN nannte konnten sie es immerhin bestellen.. die Fee hinter dem Tresen war jedenfalls nicht sonderlich hilfreich.


    In 2022 versagen selbst die üblichen Suchmaschinen für Bücher, wie etwa Amazon oder Thalia... jedenfalls mit deutschsprachigen Werken.


    Mathias

  • Hallo Mathias,


    war doch als Witz gemeint, mir ist auch klar das es geschultes Personal gibt, die einen Flieger nach unten bringen können in Verbindung mit dem Tower.

    Aber meinst du nicht auch, ( Angenommen ! ) das ein Simmer, der sich so richtig z.B. mit einem A320 beschäftigt hat so einen Flieger mit Hilfe und Anleitung nach unten bekommt.

    Gruß Werner


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    Flieg nie in eine Wolke rein, es könnt schon jemand drinne sein :thumbup:

  • Das mit der "deutschen" Anleitung für MSFS 2020 , das schon seit 2020 läuft,

    benötigen wir alle.

    Wir müssen alle auf die Gegebenheiten in Youtube und anderes zurück greifen.

    da würde ich sagen,das gibt es so nicht

    Gruß Wolfgang aus Flensburg

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  • @Werner:

    >war doch als Witz gemeint


    ups.. ^^'



    > Aber meinst du nicht auch, ( Angenommen ! ) das ein Simmer, der sich so richtig z.B. mit einem A320 beschäftigt hat so einen Flieger mit Hilfe und Anleitung nach unten bekommt.


    Das ist eine Frage, die ich mir schon lange gestellt habe. In diversen Videos auf z.B. Youtube probieren die bekannten Größen immer wieder unbedarfte Leute ins Cockpit zu setzen, und wie diese dann mit den Anweisungen vom Boden klarkommen.... aber noch keiner hat imo probiert, mal einen Simmer da hinzusetzen.

    Dieser Sache bin ich zumindest im Eigenversuch mal nachgegangen, und hab mich in einen A320-Simulator gesetzt.


    Meine erste Simulator-Landung in Berlin sah zunächst sehr gut aus, aber dann gab es zunehmend Böen, und ich hätte es fast verrissen, weil die Maschine in Bodennähe plötzlich rechts einbrach, und fast das Triebwerk 2 auf den Boden aufgekommen wäre.


    Ging aber zum Glück noch ohne Beschädigungen aus, weil ich flott reagieren konnte (und wußte was zu tun ist).. der Schreck bleibt aber. :o


    Die zweite Landung in Warschau ging dann wie Butter. Der Simulator-Fahrer wollte wohl mal testen wie der Proband klar kommt.. xD, aber trotz Böen und Gewitterlage mit tiefen Wolken lief es einfach wunderbar, und so butterweich bin ich bis dato nichtmal im FS2020 aufgesetzt.


    Dabei fiel auf, wie toll der originale Sidestick ist.. :o

    Der Thrustmaster TCA Airbus-Sidestick ist schon nicht schlecht (der beste Stick, den ich JE hatte!), aber der originale A320-Sidestick ist unvergleichlich. - Gibt ein noch besseres Gefühl.


    Alles in allem muß ich sagen, das war SEHR lehrreich, und hat nochmal den Respekt vor der A320 und dem Beruf Pilot erhöht.

    Es ist mir klar, daß die da keine Noob-Piloten auf Verkehrsmaschinen setzen, und daß jeder erstmal im Simulator anfängt, aber stell Dir mal vor, ich hätte diese Böen-Erfahrung (wie in Berlin) in einem echten A320 gehabt, den ich komissarich anstelle des Personals zu landen versuche.


    Ich weiß nicht, ob ich da nicht einen "Code Brown" gehabt hätte ; ) ... das war schon SEHR scary.

    Das muß auf jeden Fall geübt werden.

    Ein unbedarfter Simmer erwartet nicht die Intensität (man kommt ggf. ins Schwitzen) und Immersität (Das Look & Feel.. die Geräusche, die Vibrationen, das plötzliche flaue Gefühl im Magen, wenn der Flieger unerwartet durchsackt..


    Das heißt wohl.. selbst ein geübter Sim-Pilot hat mit dem RealDeal ordentlich zu kämpfen, und man darf es auf KEINEN FALL unterschätzen "aaah... hundertmal schon gemacht..".. das wäre dann gefährlich.. denn Laden geht nicht, wenn die Landung "fehlschlägt"... mal abgesehen davon daß DU es kaputtgemacht hast, und nicht das Personal, das versichert und ausgebildet ist.


    Daher ists schon besser, wenns das Personal kaputtmacht, und nicht Du. Wirste nicht mehr froh, wenn da n Kratzer drin ist. ; )


    Mathias

  • In real Life ist es dem verbleibenden Piloten, der den Flieger runterbringt falls ein Kollege ausgefallen ist stengstens untersagt den A/P auszuschalten und in jedem Fall ist eine AUTOLAND zu machen. Dabei wird nicht unterschieden ob es der F/O oder der CPT ist.


    VG Hardy

  • Hallo Flusifreunde,

    vor Jahren wurde fürs Fernsehen ein Video gemacht zum Thema:

    Kann ein PC-Flieger real einen Flieger landen?

    Aussage eines richtigen Piloten: ohne fliegerische Vorkenntnisse nein.


    hier ein Link zum dem Video

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    Liebe Grüße Helmut aus Aachen


  • Hallo,


    ist den vielleicht der Bernd Mast unter uns Simmern ;)

    Gruß Werner


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    Flieg nie in eine Wolke rein, es könnt schon jemand drinne sein :thumbup:

  • Ahoi zusammen! o/


    @Hardy:

    Hochinteressant! Das ist mir seit gestern im Kopf herumgespukt; "In jedem Fall Autoland."

    Wird dann sofort der nächst mögliche Flugplatz gewählt, der auch ILS CAT3 erlaubt, oder fliegt man bis zur geplanten Destination weiter, und führt DORT den Autoland durch? (falls capable... und wenn nicht divert zum nächst möglichen?)


    Ist das ein generelles Prozedere, oder abhängig von der Gesellschaft?



    @Helmut:

    Uhh Pipi in den Augen. : ) - So schön! *__* - Ein glücklicher Flusi-Pilot kommt aus dem FF-Simulator und grinst. - Wunderbar.

    Daß er es so gut geschafft hat, ist im Grunde von vielen Faktoren abhängig gewesen.

    Die Hardware hat durchgehalten (keine Ausfälle), kein Vogelschlag, (offenbar) keine unerwarteten Böen, offenbar genug Sprit im Tank, kein Go-Around nötig gewesen, er wußte schon wo alles ist..

    Dabei ist natürlich außerdem hilfreich, daß man idealerweise das Modell übernimmt, auf dem man schon "trainiert" ist.

    Wenn ein Airbus-Mensch unvorbereitet auf einer Boeing landen müßte (oder umgekehrt), sähe das vermutlich anders aus, weil die Dinge die man so kennt, woanders sind, anders bezeichnet sind, anders funktionieren. Im Idealfall ist dann nur ein kurzes Orientieren nötig. Auf jeden Fall aber hat man ja den Funk, falls man die Frequenz kennt und den Frequency-Change hinbekommt.. oder man hat Glück und die vorherige Station ist noch in Reichweite..


    Soviele Unwägbarkeiten.


    Es ist aber klar, daß ein geübter mehr Chancen hat, als ein Ungeübter. : )

    Man kennt die Instrumente (wenn man Glück hat und es dasselbe Modell ist), weiß ungefähr wie sich son Flieger anfühlt, und kann überhaupt das Ausmaß des Schlamassels erfassen, in dem man dann gerade ist. :>


    Mathias

  • Ich durfte mal vor vielen Jahren eine halbe Stunde in einen orginalen Simulator einer 737 bei Lufthansa. Die Landung endete im Crash. Von der Komplexität her kein Vergleich mit einem Flusi und wenn er noch so gut gemacht ist. Dazu noch der Stress und die Angst um die Paxe ...... nicht ohne Grund dauert die Ausbildung eines Piloten so lange.

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  • Hochinteressant! Das ist mir seit gestern im Kopf herumgespukt; "In jedem Fall Autoland."

    Moin Mathias,


    generell ist eine Pilots Incapacitation ein MAYDAY Call. Dann wird zum nächsten möglichen Flughafen geflogen, der muss nur ILS CAT 1 zur Verfügung haben und damit kann man dann eine Autoland machen. Autoland wird nicht nur bei schlechter Sicht gemacht, man kann immer auch eine sogenannte simulated Autoland durchführen, man muss nur den 2.ten AP dazuschalten.


    Das Procedure ist natürlich abhängig von der Gesellschaft, aber da man hier den Empfehlungen des Flugzeugherstellers folgt dürften alle Procedures ungefähr gleich sein.


    VG Hardy

  • @Wolfgang:

    Angst um die Paxe?


    Wenn ich in so einer Lage wäre, und müßte als (selber) Pax den Flieger runterbringen, weil sonst magischerweise keiner vom Personal da ist, ders tun könnte (unwahrscheinlich :D), UND ich könnte irgendwie die Cockpit-Tür aufkriegen (unwahrscheinlich :D), dann hätte ich in erster Linie Sorge um den Flieger.


    Aus zwei Gründen:

    1) Wenn es die Maschine schafft, werden es die Passagiere wohl auch überleben (Keine Garantie auf ultra-sanfte Landung.. mangels Praxis ; ) )

    2) Die Maschine ist fremdes Eigentum, und man ermächtigt sich unautorisiert, aus Selbstschutz! (klar, man will überleben)


    Auch wenn ich in guter Absicht handle, dürfte ich, sollte ich was kaputtmachen, haftbar sein, oder zumindest meine Haftpflichtversicherung müßte dafür einstehen. (Ja ich bin Optimist, und gehe davon aus, daß ich das überleben würde, um haftbar gemacht werden zu können. :>)


    Daher... solange es dem Flieger gut geht, werden es wohl auch die Insassen schaffen. ; )

    Und wenn einem der Passagiere eine Drei-Wetter-Taft-Locke abbricht, dann ist das halt ein Kollateralschaden. Soll froh sein, daß es noch lebt, und sich einer geopfert hat, die Landung zu übernehmen. :D


    Im hypothetischen Fall, sollte ein Passagier überhaupt in die Lage kommen, ins Cocpkit zu gelangen, um die Landung kommissarisch für die fehlende Besatzung durchzuführen, stellen sich außerdem die Fragen:

    1) Wie wird unter den Passagieren entschieden, wer fähig genug ist, diese Aufgabe zu übernehmen? (Muß ja auch schnell gehen!)

    Wenn alle da vor rennen, wirds eng, und ist hoffentlich die Trimmung noch aktiv.. ; )

    2) Damit alles möglichst koordiniert abläuft, und man die Aufgabenlast senken kann, müßte man sich vermutlich jemand zweites dazuholen, dem/der man vertraut und weiß daß er/sie/es nichts anfaßt, außer angewiesen.

    3) Damit keine Panik ausbricht (Panik ist das Gegenteil von Kontrolle... und man will ja die Kontrolle zurückerlangen (bzw. als Dritter überhaupt erstmal erlangen)), müßte eine dritte Person, auf die man sich verlassen kann, die idealerweise auch noch in Psychologie und CRM geschult ist.. ;p ... dafür sorgen, daß die restlichen Passagiere die Ruhe bewahren, und sich nicht unkoordiniert im Flugzeug bewegen. - Sollen sich anschnallen, und BLOSS NICHT im Bad rauchen gehen!! :>


    Also.. ich weiß nicht. Je mehr man darüber philosophiert, desto unwahrscheinlicher wird das Ganze. Selbst wenn man ultimatives fliegerisches Können erlangt hat, weil man immer in FF-Simulatoren geübt hat, heißt das ja noch lange nicht, daß man auch vor ins Cockpit gelassen wird... eventuell sogar von irgend einer Menschenmenge aufgehalten, die meinen, dass sie die viel besseren Retter wären.. oder einer tickt aus und wird handgreiflich, etc..

    In so einer Lage wird es vermutlich auch an Koordination mangeln, und die Ordnung bricht zuasmmen, die bis dato vom geschulten Kabinenpersonal aufrecht erhalten wurde. (Die sind ja auch nicht mehr da, sonst müßten die ja die Bude runter bringen.)


    Zum Glück werden wir nie in so eine Lage geraten. : ]


    Mathias

  • Moin

    bedeutet das dann auch, dass ein Pilot der an einer A320 ausgebildet wurde, keine 737 fliegen kann oder umgekehrt ?

    Oder ist die Ausbildung so komplex dass für alle Flugzeuge das Grundwissen vermittelt wird und es dann eine gesonderte zusätzliche Ausbildung für den jeweiligen Flieger erfolgt.

    Gruß Werner


    ASRock B560 Pro4; Intel Core i5 - 11600KF, 6x3,9 GHz ; Arctic Freezer 34, 150W

    750W AZZA , 80+Bronze

    NVIDIA GeForce RTX3060 Gaming X 12GB; A.-Speicher: 32GB

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  • Moin Werner.


    Dafür gibt es das sogenannte „Type-Rating“. Ohne Diese „darf“ ein Pilot das Flugzeug nicht fliegen weil es unterschiedliche Procedere in den diversen Flugzeugen zur Bedienung gibt.


    Bernd

    Beheimatet bei EDNO, fliegt auf der Xbox Serie 'X‘

    Th. Hotas One

    Tastatur/Maus-Kombi GameSir VX

  • Mit dem Erhalt der ATPL Lizenz hast Du die Grundausbildung für Flugzeuge aller Gewichtsklassen. Wie Bernd schon erwähnt hat, erwirbt man dann eine Musterberechtigung für das Flugzeug auf dem man eingesetzt wird. Das sind in der Regel ca. 3 Wochen Theorieuntericht um die Systeme des Flugzeugs kennenzulernen, danach 6-8 Simulatorsessions von jeweils 4 std. Dauer, damit bekommt man dann das Flugzeug in die Lizenz eingetragen. Dann folgt noch die Supervision Phase, je nach Airline und Vorerfahrung 150-200 std. auf dem Flieger im täglichen Streckennetz, das ganze mit speziell ausgebildeten LTC`s ( Line Training Kapitäne ), um dann einen finalen Checkflug zu bestehen und auf die Menschheit losgelassen zu werden. Das wiederholt sich dann wenn man ein anderes Flugzeug fliegen möchte oder muss.


    VG Hardy

  • Und wenn man dann irgendwann mal nach links wandert, dann wird (trotz demselben Muster) noch zusätzliche Schulung fällig.. : )


    Was mich mal interessieren würde:

    1) Wenn man als FO genügend Flugstunden geschafft hat, aber nicht Captain werden kann/will, wird man dann automatisch zum SFO befördert?


    2) Und kann man als SFO auch die Line Traning-Rolle bekommen? Oder gibts das nur in Verbindung mit dem Captain-Rang? (Man könnte ja auf der Langstrecke einen Captain mithaben, einen FO und einen SFO.) Legt der Captain sich aufs Ohr, könnte dann der SFO derweil die Line Training-Rolle des Captain übernehmen?


    Mathias

  • SFO wird man nach Bedarf der Airline, da muss man unter Umständen auch schon mal ein paar Jahre warten. Line Training SFO`s gibt es meines Wissens nicht, die Rolle ist dem Captain vorbehalten. Ein normaler F/O fliegt die ersten Legs nach Musterberechtigung als Safety mit um gegebenenfalls einzuspringen falls der Captain umkippt.


    Der SFO bekommt für seine Rolle eine Left hand Seat Einweisung und darf den Captain im Reiseflug oberhalb FL200 vertreten, das ist gängige Praxis. Sobald allerdings was aus dem Ruder läuft muss der Captain sofort ins Cockpit geholt werden.


    VG Hardy

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